Weiterführendes zum Thema KÖRPERBEWUßTSEINInformationen, Übungen, Literaturhinweise und Links
Unsere Haut wird einmal im Monat erneuert, die Leber alle sechs Wochen, die Magenschleimhaut regeneriert sich in nur fünf Tagen und selbst unsere Knochen, Inbegriff der Festigkeit, werden alle drei Monate komplett ausgetauscht. In nur einem Jahr werden 98% unserer Atome ersetzt - ohne daß wir unsere Form verlieren. Denken heißt Gehirnchemie ausüben Dabei ist unser Körper nicht allein. Er ist eng mit unserem Kopf und unseren Gedanken verbunden. Denken heißt Gehirnchemie ausüben - und wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewußt auf bestimmte Körperteile richten, können wir mit ihnen Kontakt aufnehmen, sie von innen her stärken und streicheln. Die moderne Medizin erkennt langsam, welches Potential in dem Wechselspiel zwischen Geist und Körper steckt und welche Mechanismen dieser Kommunikation zugrunde liegen. Aber auch wenn wir nichts über die komplexen Vorgänge wissen - nutzen können wir sie bereits heute. So wie bei der nächsten Übung ... Siesta, Mittagsschlaf & Nickerchen Tatsächlich steigt unsere Körpertemperatur zwischen 14 und 16 Uhr an, der Mensch läuft heiß und wird schlapp. Kein Wunder, daß dann die Unfallstatistik den größten Knick nach oben aufweist. Südländische Lebensart und moderne Wissenschaft sind sich einig: Ein Nickerchen sorgt für geistige und körperliche Erfrischung, das Unfallrisiko bei Menschen mit hohem Anspannungsdruck läßt sich eindeutig senken. Kommt jetzt die Siesta-Pflicht für die innerbetriebliche Sicherheit und zur Kreativitätssteigerung der Mitarbeiter? Was jedem stramm denkenden Chef wie der blanke Hohn vorkommen mag, macht physiologisch durchaus Sinn. Die Zukunft gehört der Runderneuerung durch Mini-Meditation. Wo war nochmal Ihr Sofa? Sie lachen sich krank? Das belegt die sich immer mehr durchsetzende Lehre vom Glück, auch Happyologie genannt. Das ist kein Witz, sondern Wissenschaft. (Wobei das Wort "Witz" tatsächlich von Wissen kommt, bzw. umgekehrt). Eigentlich komisch, daß es in unseren Praxen meist so unlustig zugeht. Happyologen hingegen sagen: die beste Voraussetzung für Erfolg ist schallendes Gelächter. Und so beschäftigen sich mehr Psychologen und Mediziner intensiv mit Fragen des Glückes und der Fröhlichkeit. Amerikanische Forscher fanden heraus, daß Optimismus bei Herzkrankheiten hilft, und der US-Wissenschaftler Peter Derks fand heraus, daß Lachen, jenes körperlich-geistige Gesamtschütteln, das wir unter dem Fachbegriff "Ha-Ha" kennen, nicht nur das Gehirn und die Durchblutung aktiviert, sondern auch die Kreativität steigert sowie die Fähigkeit, komplexe Probleme elegant zu lösen. Dabei ist ein aktiviertes Zwerchfell soooo gesund: es senkt den Blutdruck, macht Herzschlag, Muskeltonus und Kreislauf fit. 20 Sekunden Lachen (so Stanford-Professor William Fry) sind gleichzusetzen mit 5 Minuten Rudertraining - nur eben lustiger. Und die Heidelberger Gesellschaft für biologische Krebsabwehr befindet: Eine Minute Lachen ersetzt Und für alle, die es genau wissen wollen, hat Barry Kaufman die sechs Grundsätze der Happyologie zusammengefasst. Der Sechs-Punkte-Plan zum Glück: Herzklopfen Zu den Pionieren gehört das "Institute of HeartMath", das mit seinen wissenschaftlich fundierten Entdeckungen selbst den Nobelpreisträger Karl Pribram überraschte. Das Institut wies in einer Reihe von EKG-Spektralanalysen harmonikale Skalen nach, die teils an musikalische Akkorde erinnern, teils einen goldenen Schnitt aufweisen - immer dann, wenn das Herz in liebevollen Gedanken schwingt. Die vier zentralen Thesen des IHM: 1. These: Kohärenz & harmonikaler Herzschlag 2. These: Immunsystem 3. These: Herz und DNS 4. These: EKG und ELF Dan Winter: "Das Datenmaterial war aufregend genug, um viele Wissenschaftler an einer Mitarbeit an dem Projekt zu interessieren. Sie alle lernten bald, wie der Herzschlag neu und emotional interpretiert werden kann - unter ihnen der Nestor des Biofeedback, Joe Kamiya, der Holographie- und Gehirnexperte Karl Pribram, der Quantenbiologe Glen Rein und der Schmerzspezialist und Mitarbeiter des Monroe Institute Dr. Ed Wilson." Mehr über die Arbeiten des IMH (Institute of HeartMath) finden Sie im Internet. * Ernest Rossi, Die 20 Minuten Pause, Junfermann Verlag
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