Weiterführendes zum Thema ZIELEInformationen, Übungen, Literaturhinweise und Links.
Ziele stecken und erreichen Zwanzig Jahre später interviewten die Wissenschaftler dieselbe Gruppe noch einmal. Und siehe da, die 3%, die einen klares, schriftliches Ziel vor Augen hatten, verdienten inzwischen nicht nur mehr Geld, als die restlichen 97% zusammen, sie schienen auch glücklicher und zufriedener zu sein mit sich und ihrem Leben. Das klassische Ziel-ABC * Was wollen Sie erreichen? Ihre kurzfristigen Ziele (drei bis sechs Monate) ? * Entwerfen Sie positive Bilder und Affirmationen! Ziele - weiterführende Übungen & Informationen Was würdest Du noch heute beginnen, wenn Du sicher sein könntest: alles, was Du anpackst, wird Dir gelingen! 1. Formulieren Sie Ihre Ziele: Sie wissen, was sie wollen. Definieren Sie Ziele aus den Bereichen Sortieren Sie diese Ziele in die sich wechselseitig unterstützen! Schreiben Sie auf, Beachten Sie bei der Formulierung: Beschreiben Sie in einem klaren Satz das erreichte Ziel (Mein Ziel ist:» ... «) Verzichten Sie möglichst auf Hilfsverben (möchte, ...) Vermeiden Sie ungewollte Mehrdeutigkeiten. Beachten Sie folgende Zeitrahmen, in denen Sie aktiv sind: Bringen Sie Ihre Ziele auf die höhere Ebene: Probleme / Projektionen, verborgene Ängste Realisieren Sie Ihre Ziele: * Werden Sie zum Experten! * Nutzen Sie Ihr Ziel für ein >kreatives Zeitmanagement Dilts: »Sie brauchen den Wunsch und Willen, das Wollen (want to), sich zu verändern, das Wissen wie (know how to), und Sie müssen sich selbst die Chance zur Veränderung geben (chance to).« (Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit, Seite 25) Bevor sie beginnen Ihre Ziele anzustreben sollten sie sich darüber klar sein, wo sie jetzt sind. Und da die Grundlage mentaler Techniken ein guter, entspannter körperlicher Zustand ist, sollten sie mit ihrem Körper beginnen. Wenn sie beispielsweise nervös sind und sich ständig vorsagen »ich bin ganz ruhig ich bin ganz ruhig«, dann ist das schlicht gelogen. in Wirklichkeit sind sie nervös und sie wollen ruhig sein, sie haben ein Ziel. beginnen sie also damit, ihren gegenwärtigen körperlichen zustand zu beschreiben und zu bestätigen, die wünschenswerten und die ändernswerten dinge gleichermaßen. z.B.: ich bin unruhig, mein Nacken ist verspannt, mein herz schlägt ruhig und gleichmäßig, meine Augen sind geschlossen, ... gerade bei dingen, die ihnen nicht gefallen, können sie Sätze verwenden wie: »ich nehme zur Kenntnis, ich bestätige, das ist so« während sie ihre beschreibende reise fortsetzen, können sie bei den ändernswerten dingen beginnen, ihre Ziele zu formulieren: »ich bin unruhig und ich werde mehr und mehr ruhig; mein Nacken ist verspannt und mein Nacken wird entspannt sein; ich bin energielos und ich will viel Energie haben.« 'ich bin nervös und ich werde ruhiger und ruhiger' beschreibt den Prozeß 2.) wenn sie ihre Ziele formulieren, sollten sie einige einfachen regeln bei der Formulierung berücksichtigen. grundsätzlich gilt, daß der Satz um so besser ist, je kürzer er ist. wenn sie es in fünf Worten sagen könne ist das besser, als wenn sie dazu fünfzehn Worte brauchen. lassen sie Erklärungen und Kommentare weg. sie selbst sollen den Satz verstehen und sie werden ihren eigenen Satz auch ohne Kommentare verstehen. versuchen sie, mit drei bis sieben Worten auszukommen. 3.) wenn sie beginnen, sich mit Zielen zu beschäftigen und darin vielleicht seit Jahren keine Übung mehr haben, dann werden sie auf viele innere widerstände stoßen. Sätze wie 'Kind sei bescheiden, daß schaffst du nie, daß lohnt sich nicht, dafür bist du zu noch klein, du kannst das nicht' werden aufsteigen und ihnen damit zeigen, daß sie auf dem richtigen weg sind. nennen sie es einfach 'mentale Entschlackung'. 4.) Sie sind Zielorientiert, alles was sie tun hat ein Ziel, jeder Atemzug hat das Ziel, Sauerstoff aufzunehmen, jede Bewegung hat ein Ziel, jeder Herzschlag hat das Ziel, ihre Organe zu versorgen. und fast alle ihre Ziele erreichen sie sofort und mühelos: Hunger führt zu dem Ziel, etwas essen zu wollen und sie essen etwas. Müdigkeit führt zu dem Ziel schlafen zu wollen und sie schlafen. unser gesamter Organismus ist sehr Zielorientiert. die Aufgabe des Bewußtseins ist es weniger, sich darum zu kümmern, wie diese Ziele erreicht werden (wie genau schließen sie eigentlich ihr Frühstück im Magen mit welchen Enzymen genau in welche Aminosäuren genau auf...?), als vielmehr, welche Ziele erreicht werden. das Wie können sie zum großen teil ihrer unbewußten Kompetenz überlassen. wenn sie bewußt Ziele erreichen wollen, geht es vor allem darum, daß sie ihren persönlichen Stil finden. es gibt keine allgemeingültige Strategie, Ziele zu erreichen. es gibt aber Grundmuster, die ihnen helfen, sich ihrer eigenen Strategie bewußt zu werden. als ein inneres Bild, einen inneren Film? als einen inneren klang, eine innere Musik? als ein inneres Gefühl, ein empfinden? oder als einen inneren Satz, in Worten? natürlich gibt es Mischformen und Kombinationen, z.B. einen inneren Ziel-Film mit hinterlegter Ziel-Sinfonie, welche in Ihnen eine wunderbares Ziel-Gefühl auslöst... und was hat sie motiviert, ihr Ziel zu realisieren? war es eher so, daß sie etwas unangenehmes vermeiden, verändern, oder beenden wollten? oder wollten sie etwas erreichen, gewinnen, verwirklichen? auch hier gibt es natürlich Mischformen. anfangs überwiegt bei den meisten Menschen die weg-von-Unangenehm Motivation. hatten sie einen plan, wie genau sie ihr Ziel erreichen wollten? und - wenn sie einen hatten - hat er funktioniert? die meisten Menschen haben keinen detaillierten plan, bzw. sie überlassen diesen plan ihrer unbewußten Kompetenz. wissen sie noch, was sie als allerersten schritt unternommen haben? war es ein einzigartiger, großer, bedeutsamer schritt? die meisten Menschen beginnen damit, irgend etwas zu tun. und das ist gut so: machen sie irgend etwas, aber machen sie etwas. das wichtigste ist es, anzufangen, learning by doing. fangen sie irgendwie an, werden sie aktiv, behalten sie ihr Ziel im Auge und legen sie los. überprüfen sie auf dem weg immer wieder, ob sie sich dem Ziel nähern. wenn nicht, ändern sie ihr vorgehen. so sammeln sie Erfahrungen auf dem weg und erschaffen ihren plan 'by the way', nebenbei... 5.) vielleicht sind sie in den letzen Jahren etwas aus der Übung gekommen, sich Ziele zu setzen. um dies wieder zu lernen sollten sie damit beginnen, sich erst einmal viele kleine Ziele zu setzten, die nicht so wichtig sind. sie üben ja noch! wenn sie eines dieser Ziele nicht erreichen, ist das nicht so schlimm. wenn sie gleich zu Beginn an einem sehr großen und wichtigen Ziel scheitern, könnte sie das so frustrieren, daß sie es vielleicht gar nicht mehr versuchen wollen. beginnen sie damit, sich eine menge kleiner Ziele zu setzen. wenn ihnen jetzt nicht viele Ziele einfallen, nehmen sie dies als Anregung: verwenden sie die Worte 'haben, tun, können und sein'. was wollen sie haben? was wollen sie tun? was würden sie gerne können? und wie würden sie gerne sein? - schreiben sie auf, was ihnen in den Sinn kommt und lassen sie sich von jedem Ziel zu neuen Zielen anregen... denken sie an kurz-, mittel- und langfristige Ziele: was möchten sie in den nächsten Wochen und Monaten erreichen? was sind ihre Ziele für die nächsten Jahre? und was wünschen sie sich für die kommenden Jahrzehnte? - schreiben sie auf, was ihnen in den Sinn kommt und lassen sie sich von jedem Ziel zu neuen Zielen anregen... orientieren sie sich an den Lebensbereichen Gesundheit, finanzielle Freiheit, Beziehung(en), lernen/Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität (dem Sinn des Lebens). was möchten sie gesundheitlich erreichen? wovon träumen sie in finanzieller Hinsicht? was sind ihre wünsche für ihre Beziehung und ihre Beziehungen? was wollen sie lernen und wie sich entwickeln? und was möchten sie wissen und erfahren vom Sinn des Lebens? - schreiben sie auf, was ihnen in den Sinn kommt und lassen sie sich von jedem Ziel zu neuen Zielen anregen... sie können diese listen über mehrere tage immer mehr erweitern, bis sie schließlich zwanzig, dreissig, vierzig Ziele aufgeschrieben haben. beginnen sie dann damit, Ziele zu realisieren, die ihnen zum greifen nah und leicht erscheinen - sie üben ja noch! je mehr Routine sie im Ziele erreichen bekommen, desto mehr können sie zu größeren Zielen übergehen... 6.) Ziele realisieren beginnt mit Träumen. Träume sind allerdings noch keine Ziele. Wenn Sie jemanden fragen , ob er sich eine Million wünscht oder gerne eine Million hätte, wird fast jeder ja sagen. Fragen Sie: wollen sie wirklich eine Million? werden schon die ersten Zweifel kommen (Steuern zahlen, Verantwortung, Persönlichkeitsveränderung, ...). wenn sie fragen: Wann werden sie eine Million haben? werden die meisten antworten: nie... - aber erst der letzte Satz ist ein ziel. davor ist der Wille und davor der Wunsch. ziele haben einen Termin und sie sind sich sicher, sie zu erreichen. Das Rohmaterial für ihre Ziele sind ihre Träume. Träumen sie, phantasieren sie, lassen sie ihren Gedanken freien lauf. orientieren sie sich an folgenden fragen: was würden sie noch heute beginnen, wenn sie sicher sein könnten, alles, was sie anpacken, wird ihnen gelingen...? was würden sie sich wünschen, wenn sie die wunderlampe fänden und drei wünsche frei hätten? was würden sie sich wünschen, wenn sie einen zauberstab hätten? was wäre, wenn sie alle zeit der Welt hätten, Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende...? was würden sie anpacken, wenn sie unbegrenzte finanzielle mittel hätten? was wären ihre ziele, wenn sie alle Informationen hätten, das gesamte wissen der Menschheit...? was wären ihre ziele, wenn sie alles für möglich halten würden, wenn ihr glaube an sich und die Möglichkeiten der Welt unendlich wäre...? was würden sie anpacken, wenn sie viele Menschen hätten, die es mit ihnen zusammen anpacken, freunde, Partner, mitstreiter, eine Gemeinschaft, ein Netzwerk von begeisterten Menschen die sich wechselseitig unterstützen? was wäre, wenn sie grenzenlose Energien hätten, eine großartige Gesundheit, kraft, Ausdauer, Vitalität, ...? was würden sie sich wünschen, wenn sie sich in jeden beliebigen anderen Menschen verwandeln könnten, mit dessen besonderen Fähigkeiten und Möglichkeiten? welcher Mensch wären sie dann gerne und was würden sie an seiner stelle realisieren? was würden sie noch heute beginnen, wenn sie sicher sein könnten: ihr Beitrag ist wichtig, sie werden gebraucht...? beginnen sie zu träumen, pflegen sie ihre Utopien, Phantasien und Visionen. sie sind der Grundstoff für ihre ziele. 7.) Ziele erreichen beginnt mit wünschen und dazwischen liegen noch drei weitere Stationen: wünschen - wollen - planen - handeln - haben. die erste stufe ist das wünschen, träumen, phantasieren. wenn sie ein so fürchterlich realistischer Mensch sind, daß sie bei allem und jedem schon von vorneherein wissen, daß das nicht klappen kann, wenn sie ihre Phantasien zensieren, sich ihre wünsche verbieten und ihre Tagträume verjagen - woraus sollen sich dann ihre ziele entwickeln? erlauben sie sich wieder, jeden Tag ein wenig zu träumen, jeden Tag ein wenig mehr... die zweite stufe ist das wollen. aus dem passiven Wunsch wird der aktive Wille. aus dem 'ich wünsche, ich möchte, ich hätte gerne, ...' wird das 'ich will!'. jetzt verpflichten sie sich, jetzt gilt's. jetzt spüren sie ihre kraft, jetzt wird ihr Mut wach: ich will! - wenn sie sich nicht trauen, wie wollen sie dann das ziel realisieren...? die dritte stufe ist das planen. jetzt sind sie hier, bald wollen sie dort sein. wie kommen sie da hin? - sie brauchen einen plan! der plan sollte konkret genug sein, um ihnen Halt und Sicherheit zu geben und er sollte offen genug sein, um ihnen Freiheit zu lassen. wenn sie jeden einzelnen schritt und jede kleine Eventualität einplanen wollen, werden sie mit dem planen niemals fertig werden. wenn sie denken, daß es sich alles schon irgendwie finden wird, dann werden sie oft nicht wissen, was sie als nächstes tun sollen. ihre ersten schritte sollten relativ konkret sein, die weiteren Schritte könne sie sich 'unterwegs' überlegen. die vierte Stufe ist das handeln. die ersten Schritte sind mental, sind 'im Kopf', jetzt geht's ans handeln, machen, tun! legen sie los, realisieren sie ihren plan, verwirklichen sie ihren willen, leben sie Ihren Traum. rechnen sie nicht damit, daß alles so klappen wird, wie sie es sich vorgestellt haben! jetzt erleben sie die Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt, widerstände, Hindernisse aber auch überraschende Möglichkeiten und Unterstützung. sie werden Fehler machen und sie werden erfolge erzielen. wenn sie nichts machen, wird auch nichts geschehen, nichts negatives und auch nichts positives. sie werden kein ziel ausschließlich durch scharfes nachdenken erreichen. legen sie los, fangen sie an, jetzt! die fünfte stufe ist das haben. ihr Wunsch wurde zum willen, ihr Wille wurde zum plan, ihr plan wurde zur Aktion und ihre Aktion führte - vielleicht auf Umwegen! - zum Erfolg. Jetzt haben sie, jetzt sind sie. herzlichen Glückwunsch! nehmen sie sich einen Augenblick zeit, blicken sie auf ihren weg zurück, werden sie sich bewußt, welche Erfahrungen sie gemacht haben, was toll war, was sie nächstes mal eleganter machen werden. und vor allem: feiern sie ihren Erfolg, belohnen sie sich, lassen sie es sich gutgehen, verwöhnen sie sich und genießen sie, was sie erreicht haben. bedenken sie bei allen schritten: von 100.000 wünschen werden vielleicht 10.000 zu einem wirklichen willen, einer Absicht. aus 10.000 Absichten werden vielleicht 1.000 Pläne entstehen. von 1.000 Plänen werden sie vielleicht 100 anpacken. und von 100 Aktionen führen vielleicht 10 zum Erfolg. und unter 10 erfolgen ist vielleicht einer, der sich wirklich lohnt. sie brauchen viele, sehr viele wünsche als Grundlage ihrer ziele... 8.) Walt Disney hat in seinem leben ziele verwirklicht und dinge erreicht, die den meisten Menschen völlig unmöglich erschienen sind. Walt Disney nutzte dazu eine Strategie, die auch sie verwenden können, um ihre eigenen ziele zu realisieren. Disney spielte mit sich drei rollen, den Träumer, den Realisten und den Kritiker. Disney spielte jede rolle hundertprozentig. und er spielte die rollen nacheinander. wir vermischen diese rollen oft. wenn wir träumen, dann schielen wir bereits auf die umsetzbarkeit, wenn wir einen plan machen, wappnen wir uns schon gegen Kritik und wenn wir kritisieren, dann oft krampfhaft 'konstruktiv'. und jeder quatscht dem anderen rein! - vergessen sie diesen Mischmasch. Leben sie jede rolle konsequent: beginnen sie mit dem Träumer. es ist ihnen jetzt mal völlig egal, wie man das jemals umsetzen soll, ob das realistisch ist, inwieweit das klappt, ob sich das lohnt, usw. sie träumen! sie phantasieren! sie lassen ihren Visionen freien lauf.... danach werden sie zum Realisten und betrachten den Traum. sie sind nicht dafür verantwortlich, ob das ein toller Traum ist oder ein lohnender. tun sie einfach so, also ob nicht sie den Traum formuliert hätten sondern 'der Träumer...' fragen sie sich: wie könnte man das realisieren? (fragen sie nicht, ob man das realisieren könnte, fragen sie, wie man es realisieren könnte. ob ist die frage des Kritikers...!) machen sie einen plan. überlegen sie, über welche mittel und Möglichkeiten sie bereits verfügen und welche mittel, Möglichkeiten und Menschen sie noch benötigen. machen sie einen plan vom Hier-und-Jetzt zum Erfolg. gehen sie erstmal davon aus, daß ihr plan funktioniert, die Kritik kommt später... und dann verwandeln sie sich in den Kritiker und betrachten den plan und zerfetzen ihn, finden die schwachpunkte, die Fehler, die Illusionen, ... halten sie sich nicht zurück, legen sie einfach los. und bemühen sie sich nicht, irgendwie konstruktiv oder nett zu sein. sagen sie einfach, was Sache ist... und danach werden sie wieder zum Träumer und jetzt machen sie etwas großartiges, etwas freches, etwas überraschendes: Sie nehmen sich die Kritik Stück für Stück und erweitern ihre Vision so, daß die Kritik sich auflöst. wichtig ist, daß sie erweitern, nicht zurechtschnippeln oder zusammenstutzen. Wenn die Kritik ist, daß ihr Geld sowieso nicht reicht, dann ist ihr erweiterter Traum, daß sie reich sind. wenn ihre Kritik ist, daß sie alleine sind und ihnen sowieso keiner hilft, dann ist ihre erweiterte Vision, daß viele begeisterte Menschen mit ihnen sind. - jetzt wird der Traum völlig unrealistisch! - richtig, sie sind ja auch in der träumer-rolle, der Realist kommt gleich... danach gehen sie wieder in den Realisten und erweitern ihren plan um den neuen Traum zu realisieren.... und dann üben sie wieder Kritik an dem neuen plan... und dann erweitern sie wieder ihre Vision.... und immer so weiter, bis sie eine große Vision haben und einen großen plan und ihnen keine Kritik mehr einfällt. es geht darum, Träumer, Realisten und Kritiker ins Gleichgewicht zu bringen. die meisten Menschen haben viel Kritiker, etwas Realist und kaum Träumer. diese Übung stärkt ihren Träumer ohne die beiden anderen rollen zu schwächen. leben sie jede rolle hundertprozentig... 9.) um ihre ziele zu realisieren, brauchen sie viel Energie. die folgenden fragen, die auf Anthony Robbins zurückgehen, aktivieren ihre emotionalen Energien: worüber werden sie demnächst glücklich sein...? worüber werden sie demnächst begeistert sein...? worauf werden sie demnächst stolz sein...? wofür werden sie demnächst dankbar sein...? was werden sie demnächst genießen...? wen werden sie demnächst lieben und vom wem geliebt werden...? und wofür werden sie sich in nächster zeit engagieren, wofür sich einsetzen...? Nehmen sie sich einen Augenblick Zeit, atmen sie bewußt, entspannen sie sich, lassen sie ihren Gedanken freien Lauf, erinnern sie sich, wie es ist, aufs Meer zu schauen, in den Himmel zu blicken, zu träumen ... Gönnen sie sich eine Pause von ihren alltäglichen Bedenken, Überlegungen, Erwägungen ... nehmen sie sich die Freiheit - alles ist jetzt möglich ... 1. Wenn jetzt die gute Fee käme, und sie hätten drei Wünsche frei ... Wenn sie ihre Ziele formulieren, sollten sie einige einfachen Regeln bei der Formulierung berücksichtigen. Grundsätzlich gilt, daß der Satz um so besser ist, je kürzer er ist. Wenn sie es in fünf Worten sagen können, ist das besser, als wenn sie dazu fünfzehn Worte brauchen. Lassen sie Erklärungen und Kommentare weg. Sie selbst sollen den Satz verstehen und sie werden ihren eigenen Satz auch ohne Kommentare verstehen. Versuchen sie, mit drei bis sieben Worten auszukommen. Verwenden sie dabei lieber sehr spezifische Worte als Allgemeinbegriffe. Wichtig ist, daß sie beschreiben was sie wollen und nicht, was sie nicht wollen. Also statt 'ich will mich nicht mehr so viel aufregen' 'ich bin ruhig und gelassen'. Vermeiden sie Negationen (Worte wie nicht oder kein, Silben wie un- oder -los) und Vergleiche (besser als bisher, weniger, schöner). Sagen sie ganz einfach, was sie wollen. Und sagen sie es einfach... Formulieren sie ihren Satz unbedingt in der Gegenwartsform, beschreiben sie das Ziel, daß sie erreichen wollen und nicht ihren gegenwärtigen Zustand oder den Weg zum Ziel. Sagen sie nicht 'ich möchte viel Geld haben' und sagen sie auch nicht 'ich werde mehr und mehr Geld haben', sagen sie einfach 'MEIN ZIEL IST: Ich bin reich.' Mit den vorangestellten Worten 'mein Ziel ist' bestätigen sie, daß es jetzt noch nicht so ist und daß es ihr Ziel ist, daß es so ist. Und werden Sie sich darüber klar, bis wann sie das Ziel realisiert haben werden. Vermeiden sie vor allem Worte wie 'möchte', 'will', 'hätte gerne...', 'wünsche'. Das sind Worte des Träumers, nicht des realistischen Planers. Schließlich ist es noch wichtig, daß das Wort 'ich' in ihrem Zielsatz vorkommt. Sagen sie also nicht 'mein Partner liebt mich', sagen sie 'ich werde geliebt'. Wenn sie bewußt Ziele erreichen wollen, geht es vor allem darum, daß sie ihren persönlichen Stil finden. Es gibt keine allgemeingültige Strategie, Ziele zu erreichen. Es gibt aber Grundmuster, die ihnen helfen, sich ihrer eigenen Strategie bewußt zu werden. Erinnern sie sich an einen Augenblick in ihrem Leben, als sie ein Ziel erreicht hatten. Und erinnern sie sich wie es gewesen war, mit diesem Ziel zu beginnen. Hatten sie einen wohlformulierten Satz? Die meisten Menschen haben keinen solchen Satz und erreichen trotzdem ihre Ziele. Wahrscheinlich hatten sie aber das Ziel innerlich repräsentiert. Finden sie heraus, wie sie das gemacht hatten und machen sie es beim nächsten mal wieder genau so: Hatten Sie ein inneres Bild, einen inneren Film? Hatten als einen inneren Klang, eine innere Musik? Hatten sie ein inneres Gefühl, ein Empfinden? Oder hatten sie einen inneren Satz, Worte? Natürlich gibt es Mischformen und Kombinationen, z.B. einen inneren Ziel-Film mit hinterlegter Ziel-Sinfonie, welche in Ihnen ein wunderbares Ziel-Gefühl auslöst... Und was hat sie motiviert, ihr Ziel zu realisieren? War es eher so, daß sie etwas Unangenehmes vermeiden, verändern, oder beenden wollten? Oder wollten sie etwas erreichen, gewinnen, verwirklichen? Auch hier gibt es Mischformen. Anfangs überwiegt bei den meisten Menschen die weg-von-Unangenehm Motivation. Hatten sie einen Plan, wie genau sie ihr Ziel erreichen wollten? Und - wenn sie einen hatten - hat er funktioniert? Die meisten Menschen haben keinen detaillierten Plan, bzw. sie überlassen diesen Plan ihrer unbewußten Kompetenz. Wissen sie noch, was sie als allerersten Schritt unternommen haben? War es ein einzigartiger, großer, bedeutsamer Schritt? Die meisten Menschen beginnen damit, irgend etwas zu tun. Und das ist gut so: machen sie irgend etwas, aber machen sie etwas, JETZT. Das Wichtigste ist es, anzufangen, learning by doing. Fangen sie irgendwie an, werden sie aktiv, behalten sie ihr Ziel im Auge und legen sie los. Überprüfen sie auf dem Weg immer wieder, ob sie sich dem Ziel nähern. Wenn nicht, ändern sie ihr Vorgehen. So sammeln sie Erfahrungen auf dem Weg und erschaffen und verfeinern ihren Plan 'by the way', nebenbei... * Bruce Dillmann, Ziel um Ziel, Junfermann Verlag Empfehlenswerte Links: http://www.zeitzuleben.de/inhalte/index.html
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